The Story Of

 

 

Die Legende .....

1977 - 1988 Gründung und erste Erfolge

Gegründet als Schülerband Ende der 70er Jahre war schnell klar, dass das Potenzial der 5 begnadeten Musiker weitaus mehr versprach. Der Jüngste, Tim “The Stageman” Bühnemann war gerade einmal 14 Jahre alt, als das erste Majorlabel anklopfte. Es folgte das Debütalbum “Break Through Glass”, welches in mehreren Ländern Gold-Status erreichte und wochenlang die Spitze der Charts anführte. Nach einer überaus erfolgreichen, zwölfmonatigen Tournee quer über den gesamten Globus entwickelte sich 20 For Seven zu einer der gefragtesten Bands der 80er Jahre. Es wurden zahlreiche Fanclubs in Asien, Südamerika, den USA und Europa gegründet, wo ihre Songs lange Zeit die Radio-Playlisten anführten. Mit dem zweiten Album “Sex In The Jail” (1987) konnte die Band ihren Status nochmals festigen. Trotz einiger Widerstände bekam 20 For Seven die erforderlichen Genehmigungen, eine Tour durch die ehemalige DDR und die UDSSR durchzuführen. Die Konzerte wurden unter strenger Aufsicht des jeweiligen Regimes durchgeführt, doch das Publikum rockte ausgelassen, sei es in Leipzig, Ost-Berlin, Prag, Warschau und zum Abschluss auch in Moskau.

Die schweren Zeiten / Auflösung der Band

Nach den fetten 80er Jahren folgten jedoch aufgrund des aufsteigenden Grunge-Genres plötzlich schwierige Zeiten. Nachdem der Majordeal durch die Plattenfirma schließlich aufgelöst wurde, versuchten die Bandmitglieder sich zunächst in Soloprojekten und als Studio- und Gastmusiker über Wasser zu halten. Letztlich führte dies dazu, dass sich die Band gezwungen sah, 1991 ihre Auflösung zu verkünden.

90er - 2015 - Die zeit dazwischen...

Über die Jahrzehnte hinweg blieben die Gründungsmitglieder stets in losem Kontakt, gingen unterschiedlichen Tätigkeiten nach und gründeten allesamt Familien. Neben ihren bodenständigen Berufen spielten alle in ihrer Freizeit in verschiedenen Bands. “The Stageman” und Felix “The Moon” Heidsieck konnten nach einiger Zeit ihren alten Wegbegleiter Jörg “Wayne” Schlegel für ihre Band Rhedwood gewinnen. Somit war nahezu die Urbesetzung wieder am Start.

2018 - Die ReUnion

Die Seelenverwandschaft, welche sich in ihrer Liebe zur Musik, ihrer Hingabe und dem blinden Verständnis füreinander widerspiegelt, rief insbesondere bei “Wayne” den Wunsch hervor, den alten Spirit von 20 For Seven neu zu beleben. Er entschied sich, seine verbliebenden Ex-Bandmitglieder Stephan “Schnee” Ehrngruber und Marcel “MJay” Jaeger anzurufen und für eine Reunion zu gewinnen. Eigentlich ging er davon aus, dass sie nach all den Jahren von der Idee nicht allzu begeistert wären, doch diese Sorge war vollkommen unbegründet, beide waren sofort Feuer und Flamme.

Seit April 2018 wurde nun fleißig Altes ausgekramt, Neues ausprobiert und gemeinsam an einem zeitgemäßen Programm gearbeitet. Nach den ersten Pressemitteilungen ging ein großes Raunen durch die Musikwelt; Freunde und Fans freuten sich über diese längst überfällige Reunion.

20 For Seven, die sich nun - losgelöst von großen Plattenfirmen und Managern - voll auf ihren ersten Live-Auftritt nach über 25 Jahren konzentrierten, hielten die Spannung hoch. Es gab weder Vorveröffentlichungen, noch öffentliche Statements zum Programm. Zusätzlich wurden Webseiten und die Social Media Kanäle nur mit den notwendigsten Informationen versehen. Eine Strategie, die erst dann ein Ende hatte, als die Jungs von 20 For Seven die Bombe platzen ließen und am 29.09.2018 im Bullentempel das Konzert von Rhedwood & Friends eröffneten. Seither folgten viele weitere, umjubelte Gigs! Derzeit arbeiten 20 For Seven an einem Re-Release ihres Erfolgsalbums "Sex In The Jail", welches durch neue Songs ergänzt noch in 2019 veröffentlicht wird.

So oder so ähnlich hätten wir die Geschichte unserer Band gern erlebt. Die wahre Entstehung von 20 For Seven ist sicherlich nicht ganz so spannend, hat für jeden einzelnen von uns dennoch eine immense Bedeutung!

Tatsächlich spielten Jörg, Felix und Tim bereits seit einigen Jahren gemeinsam bei “Rhedwood”. Schnee zupfte am Bass bei der Blues- und Soulband  “Finn Cocheroo and the Lofi-few” und Marcel stand bei “Rockwärts” am Mikrofon. Jörg wollte in einem Nebenpropjekt eine etwas härtere Gangart spielen und sprach darüber mit seinem langjähigen Kumpel Key-Uwe Hensel, genannt “Kuh”. Dieser war von der Idee sehr angetan und bekräftigte Jörg in seinen Wunsch.

Während sie nun so zusammen saßen, fragte Jörg, wie spät es sei und Kuh antwortete nach einem kurzen Blick auf die Uhr auf plattdeutsch, es sei bereits “Twintig vör seven”, da dachten beide - hey, das wäre ja ein geiler Bandname! Im Verlauf wurde der Name der Einfachheit halber verenglischt, auch wenn hierdurch die Bedeutung vollkommen hin ist.

Da Tim bei Rhedwood bislang nur akustische Gitarre gespielt hatte und sehr gern mal verzerrt in die Saiten greifen wollte, war er schnell für das Projekt gewonnen. Zusätzlich konnte Jörg mit Schnee einen fähigen Basser verpflichten, der lustigerweise noch nie in einer Rockband gespielt hatte, aber das gern mal ausprobieren wollte. Über Delia, die bei Rhedwood den Bass spielt, kam der Kontak zwischen Jörg und Marcel zustande und somit war auch ein Sänger gefunden. Für die Drums erklärte sich Felix zunächst etwas zögerlich bereit, einzuspringen.

So fanden wir uns Ende April 2018 zu einer ersten Probe zusammen, bei der wir zwei Songs gemeinsam spielten. Obwohl wir uns nicht alle kannten und die Songs alle auch das erste mal gespielt hatten, war sofort eine gewisse Magie zwischen uns. Dies gipfelte darin, dass Marcel nach einer Stunde anfing, die gespielten Songs aufzunehmen, da es unglaublich war, was für ein Ergebnis in dieser Zeit erzielt worden war. Auch Felix anfängliche Zweifel waren wie weggeblasen, als er erkannte, was für ein Potential dort vereint worden war.

Mittlerweile ist schon mehr als ein Jahr vergangen, und wir haben einige Auftritte absolviert. Von der Magie dieser ersten gemeinsamen Probe ist bislang nichts verloren gegangen! Wir wundern uns jedes mal aufs Neue, wenn Felix einen unglaublichen Break spielt, Schnee einen Lauf einbaut, der so nie zuvor zu hören war, oder die beiden Gitarristen sich gegenseitige Soloduelle liefern. Und dass sich diese Spielfreude auch auf das Publikum überträgt und es vollkommen mitgerissen vor uns feiert, ist für uns das Allergrößte!!

Mit dieser Spielfreude konnten wir am 05.07.2019 auch die Jury des EOA-Bandcontestes überzeugen und von 1000 Bewerbern den 2.Platz erreichen!

Was auch immer die Zukunft für uns bereithält, wir sind bereit!!

 

to be continued.....

20 For Seven - Feels like heaven

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